Offener Sternhaufen Messier 39

Messier 39
Messier 39: Ausschnitt aus dem STScI Digitized Sky Survey [147]

Geschichte

Dieser großflächige, lockere Sternhaufen wurde bereits von Aristoteles im Jahre 325 v. Chr. als kometenhaft erscheinendes Objekt bemerkt. Charles Messier nahm ihn am 24. Oktober 1764 als 39. Objekt in seiner Liste auf. [4, 196]

Physikalische Eigenschaften

Der Sternhaufen ist vom Trumpler-Typ III2p und zählt rund 30 Mitglieder, verstreut über etwa 0.5° Gemäß dem H-R-Diagramm des Haufens liegen praktisch alle Mitglieder auf der Hauptreihe, außer die hellsten paar, welche sich am Beginn der Evolution zum Riesenstadius befinden. Der Haufen ist vermutlich jünger als M 44 aber älter als die Pleijaden. Die Entfernung beträgt etwa 310 pc. [4, 145]

Revised+Historic NGC/IC, Version 22/9, © Dr. Wolfgang Steinicke [277]
BezeichnungNGC 7092
TypOCL (III2p)
Rektaszension21h 31m 52.0s
Deklination+48° 25' 30"
Durchmesser31 arcmin
Visuelle Helligkeit4.6 mag
Metrische Entfernung0.311 kpc
Dreyer BeschreibungCl, vL, vP, vlC, st 7…10
Identifikation, AnmerkungenM 39, OCL 211

Auffindkarte

Der Sternhaufen befindet sich im Sternbild Cygnus. Die beste Beobachtungszeit ist in den Monaten März bis Dezember.

Karte Offener Sternhaufen Messier 39
Offener Sternhaufen Messier 39 im Sternbild Cygnus. Karte mithilfe von SkySafari 6 Pro und STScI Digitized Sky Survey erstellt. [149, 160]

Weitere Objekte in der Nähe (±15°)

Quellenangaben

4«Burnham's Celestial Handbook: An Observer's Guide to the Universe Beyond the Solar System» by Robert Burnham; Dover Publications, Inc.; Voume I: ISBN 0-486-23567-X; Volume II: ISBN 0-486-23568-8; Volume III: ISBN 0-486-23673-0
145SIMBAD astronomical database; simbad.u-strasbg.fr/simbad
147Aladin Lite; aladin.u-strasbg.fr/AladinLite (2020-12-23)
149SkySafari 6 Pro, Simulation Curriculum; skysafariastronomy.com
160The STScI Digitized Sky Survey; archive.stsci.edu/cgi-bin/dss_form
196Celestial Atlas by Curtney Seligman; cseligman.com/text/atlas.htm (2020-12-28)
277«Historische Deep-Sky Kataloge» von Dr. Wolfgang Steinicke; klima-luft.de/steinicke (2021-02-17)