Planetarischer Nebel IC 2003

IC 2003
IC 2003: Planetarischer Nebel in Perseus; 500 mm Cassegrain 3625 mm f/7.2, SBIG STL11K; 80-40-40-40 min LRGB; Berner Oberland; © 2015 Radek Chromik

Geschichte

Dieser planetarische Nebel wurde erstmals am 18. Januar 1907 vom britischen Astronomen Thomas Espin gesichtet. Er suchte mit seinem privaten 17,25-Zoll-Calver-Reflektor von seinem Observatorium in Tow Law, Co. Durham, Großbritannien. Bei späteren Beobachtungen maß er dieses «auffällige Objekt, das einem Stern der Größe 10 entspricht», als eine längliche Scheibe mit einem Durchmesser von 6,9 x 6,35 Bogensekunden und einer Hauptachse von etwa 10,5°. Manchmal sah es wie zwei Nebel aus. Ein kleiner Stern wurde südlich vorausgehend beobachtet. Seine Beobachtungen deuten auf einen planetarischen Nebel hin. Professor Burnham beobachtete den Nebel am 20. Februar mit dem 40-Zoll-Teleskop des Yerkes-Observatoriums. [624] John L. E. Dreyer fügte den Nebel als IC 2003 in seinen «Second Index Catalogue» ein, der 1910 veröffentlicht wurde. [315]

Physikalische Eigenschaften

Revised+Historic NGC/IC, Version 22/9, © Dr. Wolfgang Steinicke [277]
BezeichnungIC 2003
TypPN
Rektaszension (J2000.0)03h 56m 22.0s
Deklination (J2000.0)+33° 52' 32"
Durchmesser0.33 arcmin
Fotografische (blaue) Helligkeit12.6 mag
Visuelle Helligkeit11.4 mag
Metrische Entfernung6.135 kpc
Dreyer BeschreibungpB, eS, lE ns, * 13 n 4", * 12 sp 18"
Identifikation, AnmerkungenPK 161-14.1, CS=15.3

Auffindkarte

Der planetarische Nebel befindet sich im Süden des Sternbilds Perseus, genau in der Mitte zwischen den Sternen ξ Persei (Menkib) und ζ Persei. Die beste Beobachtungszeit ist von September bis Februar, wenn das zirkumpolare Sternbild nachts am größten ist.

Auffindkarte Planetarischer Nebel IC 2003
Planetarischer Nebel IC 2003 im Sternbild Perseus. Karte mithilfe von SkySafari 6 Pro und STScI Digitized Sky Survey erstellt. Grenzgrößen: Sternbildkarte ~6.5 mag, DSS2-Ausschnitte ~20 mag. [149, 160]

Visuelle Beobachtung

Beschreibung ausstehend ...

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Quellenangaben