Planetarischer Nebel Jones 1 (PK 104-29.1)

Objektbeschreibung

Jones 1
Jones 1: Planetarischer Nebel in Pegasus; 500 mm Cassegrain 5800 mm f/11.4; SBIG STL11K; 480+120+120+120 min LRGB; Sternwarte Lischerli, Ottenleuebad, Berner Oberland; © 2017 Radek Chromik

Der planetarische Nebel Jones 1 (Jn 1, PK 104-29.1, VV' 578) wurde 1941 von der amerikanischen Astronomin Rebecca Jones auf Fotoplatten des Harvard Observatoriums entdeckt. Sie entdeckte zwei Jahre früher zusammen mit Richard M. Emberson noch einen weiteren planetarischen Nebel: Jones-Emberson 1 (PK 164+31.1) im Sternbild Lynx (Luchs). Jones 1 ist zwar mit 320" Winkeldurchmesser ein grosser, aber mit nur 15 Magnituden ein lichtschwacher planetarischer Nebel. Der Zentralstern ist 16.8 Magnituden hell. Entfernungsmessungen reichen von 716 pc bis 826 pc (rund 2300 bis 2700 Lichtjahre). [145]

Jones 1
Jones 1: Aufnahme mit dem 4m Mayall Teleskop auf dem Kitt Peak [328]

Die Bezeichnung PK 104-29.1 stammt von den beiden tschechoslovakischen Astronomen Luboš Perek und Luboš Kohoutek, welche 1967 einen Katalog aller damals bekannten planetarischen Nebel der Milchstrasse erstellten. Die Bezeichnung VV' 578 geht auf den russischen Astronomen Boris Vorontsov-Velyaminov zurück, welcher nebst der Katalogisierung von Galaxien auch planetarische Nebel studierte und klassifizierte. [145]

Daten für PK 104-29.1, zusammengefasst aus unterschiedlichen Katalogen.
BezeichnungenARO 195, Jn 1, PK 104-29 1, PN G104.2-29.6, VV' 578
RA / Dec (B1950.0)23h 33m 24.10s / +30° 11' 26.0'' [141]
Abmessungen 320." (optisch) [141]
Radialgeschwindigkeit-67.0 km/s ± km/s [141]
Expansionsgeschwindigkeit 15. km/s (O-III) [141]
Z-Stern BezeichnungenAG82 454 [141]
Z-Stern Magnitude14.47 mag (U filter), 15.72 mag (B filter), 16.13 mag (V filter) [141]
Z-Stern SpektraltypOf/WR(C)? [141]
EntdeckerJONES 1941 [141]

Auffindkarte

Der planetarische Nebel Jones 1 befindet sich im Sternbild Pegasus, etwa 1° südöstlich vom 4.9 mag hellen Stern 72 Pegasi. Er ist in Mitteleuropa zirkumpolar, doch die beste Beobachtungszeit ist Juni bis November, wenn das Sternbild nachts am höchsten steht.

Karte
Karte mithilfe von SkySafari 6 Pro und STScI Digitized Sky Survey erstellt. [149, 160]

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